BodyPump 72 Review

Mein erster 100% eigener BodyPump-Kurs. Da ich die Ausbildung erst vor kurzer Zeit an BodyPump 67 hatte, kann ich leider nur den Vergleich zu diesem Programm ziehen. Das wird sich aber mit jedem Release ändern… logischer Weise!

Allgemeines

BodyPump 72 legt sehr viel Wert auf Teilwege und dauerhafte Spannung in den Bewegungen. Damit wird den Teilnehmern ein noch schnellerer Fortschritt versprochen. Die Schmerzen sind groß in diesem Release. Aber man spürt den schnellen Fortschritt mit jeder Teilnahme!

Track 1: Warm-Up

Interpret: Freemasons feat. Hazel Fernandes – If (Freemasons 2009 Re-Rub)

Die Musik ist eingängig und macht Spaß.

Wie üblich beim Warm-Up werden alle Muskelgruppen aktiviert. Allerdings kommen die Beine etwas kurz bei fünf Squats und acht Lunges je Seite.

Track 2: Beine / Squats

Interpret: Kelly Clarkson – I Do Not Hook Up

Kelly Clarkson passt zur Choreo (Oh no!) auch wenn es für BodyCombat-Teilnehmer evtl. nach einer Zeit anstrengend werden könnte den Song ganze drei Monate doppelt hören zu müssen.

Wie schon gesagt: Teilwege sind das A und O in diesem Programm. Das erste Set dient einem kleinen Warm-Up der Beine bis der Stand etwas breiter gesetzt wird. Das zweite Set hat es in sich. Insgesamt sechs Runden Bottom-Halves abgeschlossen von einem schönen Super-Slow Squat. Die Wiederholung des zweiten Sets bringt die Beine beinahe zum platzen! Gemeine Choreo, bei der man von Woche zu Woche seine Leistungssteigerung spürt.

Track 3: Brust

Interpret: Dane Rumble – Always Be Here

Ein schöner Rock-Song eines Neuseeländischen Künstlers.

Gott sei Dank legen wir uns hin! Vier Sets davon jedes mit schnellen Bottom-Halves. Nur eine Pause nach dem zweiten Set und als wäre es nicht genug werden mit den Slow-Bottom-Halves die Übungen noch intensiviert. Die ersten zwei Sets bis zu Pause sind angenehm. Dann kommen die Slow-Bottom-Halves und das Ende dieses Tracks kann nicht schnell mehr genug kommen.

Track 4: Rücken

Interpret: Cascada – Perfect Day

Passender Song von Cascada auf die Standard-Choreo.

Nach dem ersten Warm-Up Set mit Dead Rows und Dead Lifts kommen drei Sets Clean & Press / Deadrow und Triple Wide Rows. Jedes Clean & Press-Set wird mit einer Pause abgeschlossen. Solider Track ohne große Überraschungen.

Track 5: Trizeps

Interpret: Flo Rida feat. Wynter – Sugar

Ein gut gemeinter Song, kommt leider nicht so rüber wie vielleicht geplant. Die Choreo machts aber wieder gut.

Isolation und Spannung pur. Keine schnellen Bewegungen bei den Trizeps Extensions, Bottom Half Trizeps Presses lassen die Muskeln schnell brennen! Am Ende kommt der absolute Gipfel des Schmerzes: Trizeps Dips. Die Option seine Langhantel als Gewicht zu nutzen schmerzt soooo sehr wie sie effektiv ist!

Track 6: Bizeps

Interpret: Ricochet TV – Know your Enemy

Schönes Cover von Green Day (kommt dennoch nicht ans Original heran).

Drei etwas längere Sets als in BodyPump67, häufiger Tempo-Wechsel, viele Bizeps Rows und Bottom-Halves lassen den Bizeps pumpen! Die Pause vorm letzten Set rettet über den Track!

Track 7: Beine / Lunges

Interpret: Lasgo – Gone

Der Song ist schnell und macht Spaß… nur ist das nicht ein Lunges-Track?

Was denn nun? Squats oder Lunges? Mir wäre ein reiner Lunges-Track lieber gewesen.

Der Track ist dennoch die Hölle! Durch die vielen Squats kann man ruhig mehr Gewicht als üblich drauf legen. Der Reichweitenwechsel bei den Lunges ist wirklich hart! Einige meiner Teilnehmer haben mich für die hohe Gewichtsempfehlung verflucht! Hier ist Motivation angesagt!
Die Choreo ist wegen der vielen Squats nur noch in Ordnung.

Track 8: Schultern

Interpret: Xeroxx – Beat It

Was ist das für ein Cover? Die Choreo ist der burner!

Hart, hart, hart! So haben meine Schultern in BodyPump 67 nicht gebrannt! Fünf Sets insgesamt.
Das erste Set Erwartungsgemäß mit vielen Push-Ups.
Set zwei mit schönen Deltoid Raises gefolgt vom dritten Set und Side Raises.
Danach heißt es kurze Pause und Langhantel in die Hände!
Set vier mit Upright Rows und zum Abschluss Overhead Presses.

Nichts besonderes? Dann wartet auf die Singles in jedem Set welche durchweg im Teilbereich (meisst ¾ des Weges) liegen.

Track 9: Bauch

Interpret: Ciara feat. Justin Timberlake

Geiler Song, brennende Bauchmuskeln! Love, Sex, Magic!!!

Der Reverse-Curl ist anfang sehr sehr leicht, bis dann ganz plötzlich das Brennen einsetzt. Einfach schön!
Der Hover und das abwechselnde runterlaufen (optional) vom Step geben dem Bauch den Rest, auch wenn die Schultern dadurch erneut belastet werden.

Für alle Instruktoren: Einige meiner Teilnehmer (vor allem Frauen) haben Probleme mit den Reverse Curls: Das Aufrollen schmerzt im oberen Bereich der Wirbelsäule.
Falls einige eurer Teilnehmer ähnliche Probleme haben, lasst eine Matte auf den Step legen oder gebt den Tipp das Handtuch zu falten und als kleines Polster unter den Rücken zu legen.

Track 10: Cooldown

Interpret: Badlands – Careless Whisper

Gewöhnungsbedürftiger Song… tolle Stretches!

Ich habe mich bisher mit keinem der (zwei) Cooldown-Songs von BodyPump anfreunden können, aber vielleicht kommt das noch. Die Stretches – wie bei BodyPump 67 auch – sind super!

Das sagen meine Teilnehmer

Die Squats haben mich tagelange beschäftigt!

Ich wollte eigentlich mein Gewicht erhöhen… ich lasse es lieber noch!

Ich habe drei Tage lang nicht richtig in mein Auto steigen können! Und du bist schuld!

Boaaaahhhh!

Wie kommt das Programm bei euch an? Was haltet ihr von BodyPump 72?

Schreibt einfach einen Kommentar.

Kommentare

  1. Mo, 25.01.2010; 10:31 Uhr

    Carmen

    Also mir gefällt die neue Choreo sehr gut…
    Schön, dass wieder die Dips beim Trizeps dabei sind. Außerdem ist der Bizeps etwas leichter als bei der 71er Choreo, so kann vielleicht mal den Sprung auf 5 kg pro Seite schaffen…
    Beine II ist jetzt finde ich auch wieder besser, mir haben die Lunges auf dem Step nicht so gelegen…
    Schuler ist dafür die Hölle!!! Die letzten Overhead Presses geben einem den Rest…

  2. Do, 28.01.2010; 14:22 Uhr

    Tobi

    Hey Stefan,
    dickes Lob an dich. Machen die Kurse ja jetzt schon eine halbe Ewigkeit bei dir mit und es wird einfach nicht leichter ;)
    Macht super viel fun und man spürt nach kurzer Zeit schon die ersten Erfolge.

    Freu mich heute wieder aufs Fitboxen XD

    Mach so weiter

    Bis später Gruss Tobi