BodyCombat 43 Review

Das Presenter-Team (v.l.): Hernán, Judy, Rachael, Dan, Marcus und Oscar

Sorry, es kommt eigentlich viel viel zu spät aber ich gebe zur Zeit viele Vertretungskurse und ich bräuchte einen 28 h Tag um alles zu schaffen, was ich möchte ;-) Aber besser spät als nie: Das Review über BodyCombat 43!

Allgemeines

Das gesamte Release macht vor allem eins: Spaß! Allerdings wird die sportliche Herausforderung nicht vernachlässigt: Der Recovery-Track (normaler Weise Track 6) wurde gestrichen. D. h. nicht, dass  es einen Track weniger gibt… ganz im Gegenteil: Der in der Regel ruhigere Track (niedrige Herzfrequenz) wird durch einen… durch den Track überhaupt ersetzt!
Aber dazu später mehr!

Track 1: Warm-Up

Interpreten: Beatbreaker – Freedom (Sunset Project Mix) und 3OH!3 – Starstrukk

Ein etwas schneller Start ins Warm-Up (kommt zur Zeit häufiger vor). Ohne große Umschweife startet die erste – wenn auch lockere – Schlagkombination. Jeder von uns kennt diesen Song von DJ Bobo und so spaltet sich die Gruppe auch in zwei Lager: Für den Song und gegen den Song! Schön die Back-Fist wiederzusehen und der Übergang vom Karate-Punch zum Lower-Body-Warm-Up gefällt mir.

Die zweite Teil es Warm-Ups bedeutet Spaß pur! Ich sage nicht viel außer: Geiler Song, passende Choreo *wohoooo*!

Track 2: Combat 1

Interpret: Boys Like Girls – Love Drunk

Schöner leichter Start in die Choreo mit einer kurzen Soft-Kata. Songtechnisch hätte es auch ein Warm-Up werden können.

Wie sagt man im Englischen? Very uplifting! Dieser Song macht Spaß und man hat einige Möglichkeiten den Songtext in die Übungen einzubauen. Schön auch der doppelte Wechsel auf die linke bzw. rechte Seite. Technisch arbeiten wir hier mit Boxen und Tae-kwon-do.

Track 3: Power 1

Interpret: Slinkee Minx – Send Me An Angel (Weaver Remix)

Marcus Müller beim "Shoulder Blaster"-Track 3

Dieser Track gefiel mir nicht auf anhieb. Der Song alleine gehört nicht zu den Besten, die Choreo allerdings hat es wirklich in sich. Die Kombination aus beidem wirkt komplett anders!

Die Wirkung der Choreo und des Songs zusammen machen diesen “Shoulder Blaster” zu einer harten, sehr effektiven Boxing-Challenge! Die Choreo baut aufeinander auf und ist in zwei mal drei Stufen aufgeteilt… sehr schön vor allem für Anfänger, die sämtliche Schritte wieder und wieder durchgehen können und dennoch das Brennen spätestens am der zweiten Runde zu spüren bekommen!

Track 4: Combat 2

Interpret: Boogie Bros – Fight For Your Right (DJ Anady vs Sander Remix)

Fetzige Beats für den Po-Muskelkater eures Lebens! Shoot it!

Ein neuer Move (The Shoot) aus dem M(ixed)-M(artial)-A(rts)-Bereich. Nach einer kurzen Einführung geht es über vier Runden Shoot zum 3-tägigen Po-Muskelkater! Make some noise!!! Macht Spaß, schmerzt und ist effektiv!

Glaubt mir… der Muskelkater im Po war nicht zu verachten! Schön zu wissen, dass der Shoot in BodyCombat 44 erneut auftaucht!

Track 5: Power 2

Interpret: Mindwarp – Without A Fight

Und wieder laufen… die Herzfrequenz kommt in diesem Track an ihre Grenzen!

Kurze, schnelle, schweißtreibende Choreo mit einer kleinen Lauf-Challenge! Die Bewegungen sind in der Grundform einfach aber in Verbindung mit der Geschwindigkeit ein hartes Stückchen Arbeit. Wer hiernach nicht nach Luft schnappt, hat was falsch gemacht ;-)

Track 6: Combat 3

Interpret: Scotty – The Black Pearl (Dave Darrell Radio Edit)

Captain Jack Sparrow wäre stolz auf diesen Track… ich sage nur eins: Ich darf diesen Track nicht rausnehmen… hab neulich Track 6 aus BodyCombat 42 zu machen (Capoeira)… schlechte Idee ;-)
Best Track ever!

Track 7: Muay Thai

Interpret: The Snake – Kick Start My Heart

Ein Spaß-Song zur tödlichsten aller Kampfsportarten? Funktioniert… allerdings nur innerhalb dieser Tracklist!

Etwas zwiegespalten bin ich in den Muay Thai-Track gegangen. Ich will bei Muay Thai die Sau raus lassen und Aggressionen los werden… bei diesem Song unmöglich. Ist auch vollkommen egal. Er passt in das Release-Konzept und macht unheimlich Spaß. Auch auf diese Weise verliert man seine Aggressionen :-)

Meiner Meinung nach ist dieser Track dafür relativ ungeeignet fürs Mixen, da er zu sehr in dieses Release gepasst wurde (mir fehlt allerdings auch ein großer Teil der früheren Releases).

Track 8: Power 3

Interpret: VooDoo & Sereno – Overload

Das gesamte Team bei Track 8

Kein Cascada… aber ein verdammt geiler Song.

Nach einer kurzen Stretchingphase beginnt die Tortur: Schulter, Schulter, Schulter! Der Start ist easy aber mit Steigerung der Kombinationen (insgesamt 3 Stufen) wird es immer härter, bis es vor dem großen Finale eine kleine (128) Überraschung gibt… wer hier seine Speicher nicht leert, kann zu Hause bleiben ;-)

Track 9: Conditioning

Interpret: Cassie Davis – Do It Again

Cooler Song mit dem Motto “One more Time!

Tripod-Pushup… in diesem Release werden die Schultern gut beansprucht. Auch die Bauchmuskeln kommen nicht zu kurz. Eben ein schönes Core-Training!

Track 10: Cooldown

Interpret: Within Temptation – Sounds Of Freedom

Schöner ruhiger Track.

Sehr lange intensive Stretches. Insgesamt etwas Beinlastig, wenn man bedenkt wir stark die Schultern beansprucht wurden.

Das sagen meine Teilnehmer

Ich konnte drei Tage nicht richtig sitzen!!!

Können wir heute nur Fluch der Karibik spielen?

Schwertkampf!!!

Wie kommt das Programm bei euch an.. bzw. wie kam es bei euch an? Was haltet ihr von BodyCombat 43?

Schreibt einfach einen Kommentar.

Die Rechte an den Bildern (©) in diesem Artikel liegen bei Les Mills International

Kommentare deaktiviert.