Ausbildung BodyPump-Instruktor

Die Ausbildung zum BodyPump-Instruktor ist in zwei Module über drei Tage aufgeteilt und folgt einem grundsätzlichen Aufbau, welcher euch nach der Anmeldung per Post zugesandt wird.
Ich beschreibe hier meine BodyPump-Ausbildung. Im Detail kann die Ausbildung je nach Ausbilder natürlich variieren.

Die BodyPump-Ausbildung fand vom 19. – 21. November 2009 bei Nationaltrainer Mirko Pröhle statt.

Modul 1 (2 Tage)

Tag 1

Morgens (09:00 Uhr) starteten wir mit dem (aus der BodyCombat-Ausbildung bekannten) Hongi, welcher – wie gewohnt – die Ausbildungsteilnehmer miteinander bekannt machte. Nach der Besprechung des Tagesablaufes bekam jeder Teilnehmer sein Ausbildungsmaterial, bestehend aus dem Programm-Manual und einem älteren BodyPump-Release (BodyPump 67) und wurden direkt mit der BodyPump-Masterclass vertraut gemacht!
Im weiteren Verlauf lernten wir drei der fünf Schlüsselelemente (Choreographie, Technik und Coaching) und in Praxisübungen auch anwenden. Ein Schwerpunkt lag hier auf der Technik die bei BodyPump besonders wichtig ist. Als Hausaufgabe am Ende des Tages einen Track des zuvor erhaltenen BodyPump-Releases zugewiesen, welcher für den nächsten Tag gelernt werden musste.

Tag 2

Dieser Tag wurde mit einer kurzen Nach- und Vorbesprechung eingeleitet. Uns erwartete eine Menge für diesen Tag: Zwei Präsentationen unseres zuvor gelernten Tracks, die BodyPump-Challenge und die letzten beiden Schlüsselelemente (Connecting und Fitness Magic). Da einige der Teilnehmer berreits eine Les Mills-Ausbildung absolviert hatten, wussten wir, dass dies der härteste der drei Tage war. Die erste Präsentation diente – vor allem für die Anfänger ohne Instruktoren-Erfahrung – zur Orientierung: Wie fühlt es sich an vor eine Gruppe von Menschen zu stehen, die alle auf mein Kommando hören? Das wichtige Feedback im Anschluss war eine große Hilfe um seine Schwächen aufzudecken und für die zweite Präsentation zu verringern und seine Stärken noch mehr hervorzuheben.
Der nächste Theoriepart befasste sich intensiv mit Connecting und dessen Nutzen innerhalb und außerhalb der Kurse. Nach der Mittagspause wurde die BodyPump-Challenge eingeleitet. Hier durfte ich drei Tracks aus BodyCombat als Warm-Up präsentieren. Ich war stolz wie Oskar das Warm-Up durchzuführen und die gesamte Gruppe hatte eine Menge Spaß. Die Challenge selbst war kürzer als bei BodyCombat aber um einiges schwerer. An dieser Stelle muss ich Fabian danken, ohne den ich niemals diese Masse an Gewicht bewältigt hätte! Während der Challenge konnten vor allem viele Technikfehler verbessert werden. Es waren häufig nur Feinheiten, die aber insgesamt eine große Wirkung hatten.
Bis zur letzten Präsentation wurden die theoretischen Themen (Coaching und Connecting) mit praktischen Übungen verbunden und um die Grundlagen des letzten Schlüsselelementes (Fitness Magic) zu lernen.
Die letzte Präsentation wurde direkt mit der des Vortages verglichen um zu überprüfen, welche Verbesserungsvorschläge durchgeführt wurden und weitere Tipps zu bekommen. Hausaufgabe für den letzten Tag war ein weiterer Track zur Präsentation.

Modul 2 (1 Tag)

Tag 3

Aufgrund der Größe der Gruppe haben wir den Tag direkt mit der Präsentation der neuen Tracks begonnen. Auch hier fand wieder eine Video-Analyse statt, welche aber überwiegend auf die neu erlernten Schlüsselelemente bewertet wurde. Ähnlich wie bei der BodyCombat-Ausbildung drehte sich das Modul 2 überwiegend um Fitness Magic und daraus resultierte auch ein größerer Theorieanteil. Für den Körper wirklich an genehm :-)
Das Ende der Ausbildung begann mit der letzten Präsentation unserer Tracks. Die abschließende Bewertung diente gleichzeitig auch der Bekanntgabe unserer Status für BodyPump!

An dieser Stelle vielen Dank an Mirko! Eine so große Truppe unter Kontrolle zu haben ist ein Zeichen von Können, welches du einzigartig unter Beweis gestellt hast!

Danke auch an alle Teilnehmer der Ausbildung… auf ein irgendwann stattfindendes Team-Teach!